Dunk­le Wol­ken über Elbflorenz

MEDIEN IM SPIEGEL (Gast­bei­trag)

ÜBER DIE NEOFASCHISTISCHE NATIVE

ELBFLORENZ GEHT DEN BACH RUNTER …
… sor­ry – nein, die Elbe. 
Dunk­le Wol­ken trü­ben den Himmel.
WARUM? Drei­mal darf man raten.
Da blu­tet einem das Herz,
ob die­ser groß­ar­ti­gen Stadt.

Sie­he ein → Arti­kel der Säch­si­schen Zei­tung vom 30.09.2016.

Dort pro­tes­tie­ren – nein, fal­sches Wort – dort brand­schat­zen ver­bal und aktiv regel­mä­ßig Anfüh­rer und Bau­ern der „PegN­PAFD“, sons­ti­ger Eli­tä­ren und Bür­ger­wehr genann­ter Schutz­staf­feln sowie Wehrsportgruppen.

Es ist nicht das Volk, das dort brand­schatzt! Die Mehr­heit der Men­schen kann mit die­sen Hor­den nichts anfan­gen. Eine „Min­der­heit die­ser Mehr­heit“ pro­tes­tiert dage­gen. Die „Mehr­heit die­ser Mehr­heit“ sitzt zuhau­se am RTL-TV und wun­dert sich über die grau­en Wol­ken über der Stadt. Irgend­wann set­zen sie gedan­ken­ver­lo­ren irgend­ein ein Kreuz auf einen Wahl­zet­tel – oder auch nicht.

Wenn die dunk­len Wol­ken ihr Werk ver­rich­tet haben, wer­den Letz­te­re sagen: „Wir haben von Allem Nichts gewusst“.

Was wol­len die­se Leu­te der „PegN­PAFD“ doch gleich? Eine neue Regie­rung und Demo­kra­tie? Dar­an könn­ten sie mit­ar­bei­ten! Enga­gier­te, den­ken­de und zivi­li­sier­te Men­schen braucht das Land. Denn – viel zu Weni­ge den­ken an Deutsch­land und die Welt in der Nacht, um es am Mor­gen mit Ver­nunft mitzugestalten.

Was wol­len sie noch – die „PegN­PAFD“? Kei­nen Islam. Aha – klar. Ich als alter Athe­ist sage: Auch ich bin das Volk. Und ich will kei­ne von allen guten Geis­tern und allen Gebo­ten mensch­li­cher Moral & Ethik ver­las­se­nen Ehr­lo­sen und ent­mensch­lich­te Neu-Rechte! 

Was wol­len sie noch? Da scheint ihr Hori­zont am Ende. Nor­mals­ter Anstand scheint vie­len Teil­neh­mern eh‘ abhan­den gekom­men zu sein. Schaut in die­se wut­ver­zerr­ten, grau­en­vol­len Visa­gen in Dres­den und wenn sie dir sonst­wo begeg­nen. Schlag­wor­te alter Nazi-Prä­gung – mehr fällt ihnen nicht mehr ein.

War­um die Frau­en­kir­che wie­der steht, vor der sie schein­hei­lig ihre Schand­ta­ten abzie­hen? Dar­über machen sie sich kei­ne Gedan­ken. Erst recht nicht, war­um sie zer­stört war.

Was wol­len sie noch? Die gepfleg­tes­ten unter ihnen – im Anzug und Schlips der blau­en „Alter­na­ti­ve“ – wer­den da schon direk­ter. Hier ein klei­ner Aus­zug ihrer Wün­sche. Sie wol­len den Ärms­ten an den Kra­gen – Eutha­na­sie lässt grü­ßen. Sie wol­len kei­ne Erb­schaft­steu­er, kei­nen Min­dest­lohn, nied­ri­ge­re Steu­ern für Rei­che. Der Kli­ma­wan­del ist ihnen unwich­tig. Es soll blei­ben, wie es ist. Kitas-Bei­trags­frei­heit und Miet­preis­brem­se – ist ihnen unwich­tig. Harzt-IV kann die Ärms­ten der Armen wei­ter so tref­fen, wie es ist.

Was wol­len sie noch? Sie wol­len das Grund­ge­setz umkrem­peln. Bestimmt nicht im Sin­ne einer Ver­bes­se­rung der Demo­kra­tie. Neue Nürn­ber­ger Geset­ze sind ihr Ziel. Muss man Pro­phet sein? Im Heim­li­chen arbei­ten sie bereits an den Geset­zes­ent­wür­fen. Doch, offen pro­pa­gie­ren Eini­ge von ihnen bereits jetzt eine Reak­ti­vie­rung von Stät­ten des Grau­ens, wie Buchen­wald. Heim­lich fer­ti­gen sie schon Lis­ten der ers­ten Insas­sen. „Das ist kein Eulen­spie­gel-Schmar­ren“ – es ist Realität.

Was wol­len sie wei­ter­hin? Die Ver­tre­ter unter ihnen in Uni­for­men des Staa­tes oder der Judi­ka­ti­ve – sie wer­den sich öffent­lich nicht beken­nen und ihren anders den­ken­den Kol­le­gen nicht unbe­dingt offen­ba­ren – es sei denn, es pas­siert ein Faux­pas – wie am 1. Okto­ber in Dres­den. Sie ris­kie­ren nicht ihren Beam­ten­stuhl, agie­ren aber hin­ter den Kulis­sen – und har­ren der Din­ge, bis der Tag und ihre Chan­ce kommt.

Wie beschrieb bereits Gre­gor Gysi die­sen Mob und die­se Ver­kün­der neu­er Pogrome?
Sie sind eine ASOZIALE ALTERNATIVE
Er hat ver­dammt Recht. Er umschreibt das Pro­blem aber fahr­läs­sig noch viel zu milde.

Denn – die Dresd­ner Brau­nen Horden …
… sind viel­mehr eine NEOFASCHISTISCHE NATIVE.
Sie sind ein ABBILD ihrer Vor­gän­ger vor über 80 Jahren.

Was folgt, wenn wir sie poli­tisch zum Zuge kom­men las­sen? Etwas Geschichts­kennt­nis­se sor­gen für die Antwort.

ERGOder Wirt­schafts­stand­ort Dres­den wird wei­ter an Attrak­ti­vi­tät ver­lie­ren. Im Umkehr­schluss wird eine gestei­ger­te Armut grö­ße­rer Tei­le die Regi­on erfas­sen. Wer trägt dann die Schuld?

AberDAS IST NICHT NUR DRESDENS PROBLEM.
Es ist ein deut­sches Pro­blem – auch hier in Thü­rin­gen – auch in unse­rem klei­nen, aber fei­nen Werra-Tal!

Und – all­ge­mein salon­fä­hi­ger Natio­na­lis­mus ist mitt­ler­wei­le ein Pro­blem vie­ler Staa­ten Euro­pas. Es sind die Vor­bo­ten neu­er Kriege.

Wer kann dar­an Inter­es­se haben? 
DAS VOLKDIE GEMEINSCHAFT?

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