Ana­lo­gis­mus der Zeit

GASTBEITRAG

Die AfD im Bun­des­tag!

Über die Ana­lo­gie von zwei Zei­ten

Hit­ler (NSDAP-Chef ab 1921) und sei­ne Hel­fer
genos­sen in der jun­gen Wei­ma­rer Repu­blik
in den oft herr­schen­den Min­der­heits­ka­bi­net­ten
die Vor­zü­ge einer demo­kra­ti­schen Platt­form.

Ihre radi­ka­le, anti­se­mi­ti­sche, ras­sis­ti­sche,
völ­ki­sche und anti­de­mo­kra­ti­sche Ideo­lo­gie
und ihre Pro­pa­gan­da tru­gen bald Früch­te.
Es ende­te in einer glo­ba­len Kata­stro­phe.

Eine durch die Natio­nal­so­zia­lis­ten eröff­ne­te
»Gleich­schal­tung« (NSDAP-Ter­mi­no­lo­gie)
wan­del­te die Repu­blik in eine Dik­ta­tur.
Es folg­ten die Nürn­ber­ger Geset­ze.

Ihr Wir­ken mün­de­te im auto­ri­tä­ren Füh­rer­staat.
Spä­ter woll­te Nie­mand davon gewusst haben.
Glaubt ihr denn, wir wären heu­te
von so einer Ent­wick­lung befreit?

Jeder, der in den 20ern dem Auf­stieg von Nazis
und Mili­ta­ris­mus ent­ge­gen trat, wur­de selbst
durch die demo­kra­ti­schen Orga­ne des Staa­tes
kri­mi­na­li­siert sowie mehr und mehr ver­folgt.

WIE SICH DIE ZEITEN DOCH GLEICHEN!

Damals äußer­te dazu ein Jour­na­list:
„Im übri­gen gilt ja hier (in Deutsch­land) der­je­ni­ge, der auf den Schmutz hin­weist, für viel gefähr­li­cher als der, der den Schmutz macht.“ (Kurt Tuchol­sky, * 1890 in Ber­lin, † 1935, dt. Jour­na­list und Schrift­stel­ler, Brief an Her­bert Ihe­ring, 10.08.1922).

AKTUELL sieht es so aus (sie­he Huff­Post):
Mit Rech­ten im Bun­des­tag, wer­den sich
Ras­sis­ten hier­zu­lan­de nicht mehr ver­ste­cken.
Wer ebne­te ihnen den Weg?

Soll man Nazis Nazis nen­nen?
Klar, was für eine Fra­ge!“ (sie­he TAZ)
Denn – wir müs­sen sie so nen­nen!
Oder – wem ist das Wort noch Neu­land?

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