Der Ver­ein

Das Bünd­nis gegen Rechts-Wer­ra­tal sieht sei­ne Auf­ga­be in der Bekämp­fung jeg­li­cher ras­sis­ti­scher, frem­den­feind­li­cher und sons­ti­ger rechts­ex­tre­mis­ti­scher Bestre­bun­gen, sowie in der Auf­klä­rung von anti­se­mi­ti­scher, anti­is­la­mi­scher und sons­ti­ger men­schen­ver­ach­ten­der Het­ze und gewalt­tä­ti­ger Über­grif­fe der Neo­na­zis. Wir sehen die Not­wen­dig­keit eines anti-faschis­ti­schen und anti­ras­sis­ti­schen Bünd­nis­ses im Wer­ra­tal, weil sich in unse­rer Regi­on der Rechts­ex­tre­mis­mus lang­sam aus­brei­tet und wir das Gefühl haben das vie­le sich der Gefahr ent­we­der beu­gen oder verharmlosen.

Der Zweck des Ver­eins ist die all­ge­mei­ne För­de­rung des demo­kra­ti­schen Staats­we­sen, die För­de­rung der inter­na­tio­na­len Gesin­nung, der Tole­ranz und des Völ­ker­ver­stän­di­gungs­ge­dan­kens, durch Bekämp­fung jeg­li­cher ras­sis­ti­scher, frem­den­feind­li­cher und sons­ti­ger rechts­ex­tre­mis­ti­scher Betre­bung sowie Auf­klä­rung von anti­se­mi­ti­scher, anti­is­la­mis­ti­scher und sons­ti­ger men­schen­ver­ach­ten­der Het­ze sowie die För­de­rung von Kunst und Kul­tur mit Durch­füh­run­gen von Kon­zert­ver­an­stal­tun­gen und Kaba­rett. Bünd­nis gegen Rechts-Wer­ra­tal ist par­tei­un­ab­hän­gig und arbei­tet über­par­tei­lich. Sei­ne Mit­glie­der kom­men aus allen Gesell-schafts­schich­ten, Schu­len, Par­tei­en, Gewerk­schaf­ten, Initia­ti­ven und Ver­ei­nen, die sich gegen den Faschis­mus wen­den, oder sie sind anti­fa­schis­ti­sche Ein­zel­per­so­nen. Sie wir­ken alle gleich­be­rech­tigt im Ver­ein „Bünd­nis gegen Rechts-Wer­ra­tal“ mit.

1 Gedanke zu „Der Ver­ein

  1. Über­le­gun­gen zur Gründungsversammlung

    Es freut mich, dass Men­schen im Wer­ra­tal sich Gedan­ken machen, wie man der zuneh­men­den vul­gär­na­tio­na­len Het­ze ent­ge­gen­wir­ken kann. Zugleich bin ich ein wenig ent­täuscht dar­über, dass sich bis­her nie­mand an die loka­len Ver­ant­wor­tungs­trä­ger (z.B. die Gemein­de­rä­te von Gers­tun­gen) gewandt hat. Denn es soll­te Ziel eines sol­chen Bünd­nis­ses – wenn es denn den Namen ver­dient – sein, mög­lichst brei­te Bevöl­ke­rungs­schich­ten für eine auf­klä­re­ri­sche Arbeit im Sin­ne von Huma­nis­mus und Mensch­lich­keit zu gewinnen.
    Ich wer­de, wenn es mei­ne Gesund­heit erlaubt, zur Grün­dungs­ver­samm­lung anwe­send sein und bin gespannt, wie sich die Akteu­re tat­säch­lich positionieren.
    Har­ry Weg­hen­kel, Gemein­de­rat in Gers­tun­gen und Kreis­tags­mit­glied im Wart­burg­kreis für die „Lis­te für Alter­na­ti­ve Demo­kra­tie“ (LAD)

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