Wo das Kämpfen lohnt

MEDIEN

Kampf NICHT den Flüch­t­en­den,
KAMPF DEN KRIEGSTREIBERN!

vogel5Fra­gen an Nation­al­is­ten — darüber, wer Euch gefährdet:

Kön­nt Ihr Eure Haut damit ret­ten, dass Ihr gegen Flüch­t­ende het­zt?

Seid Ihr so schwach, weil Ihr Euch gegen Schwache richtet?

Was bewirkt Hass — was erre­icht Streben nach Ver­stand & Frieden?

Ist es wichtig, wer tötet — ob ein Mil­itär, Ter­ror­ist oder Amok­läufer?

Wer ist zu ver­dammen, die Kriegskinder oder die, die sie bewaffnen?

Die Kriegsmin­is­ter — hast Du sie und ihr Wesen nicht ger­afft?

Wer hätte gedacht — Kriege & Macht — sind sie des Men­schen Heil?

Braucht ihr Dem­a­gogen, um die Gefahr von Kriegen zu ver­schleiern?

Brauchen wir nicht allen Mut, um Kriegs­ge­fahren zu ent­lar­ven?

Was tun wir, wenn Raketen fliegen — Bürg­er­wehren in Marsch set­zen?

Wer ist Dein Unter­gang — der, mit dem Du Deine But­ter teilen musst oder der, der für uns das schlimm­ste Schlacht­feld auf Erden bere­it­et.

Wer über­leben sollte - wem gibt er die Schuld in ein­er völ­lig zer­störten Welt — der anderen Reli­gion oder dem Pakt der Krieg­sein­heiz­er?

Was wollen die Unge­bore­nen und Kinder — Hass den Flüch­t­en­den oder eine Welt ohne Kriegstreiber?

Passend zu den Fra­gen hier Bit­ten der Kinder” (Gedicht von Bertolt Brecht (1898–1956):

Die Häuser sollen nicht bren­nen. Bomber sollt man nicht ken­nen. Die Nacht soll für den Schlaf sein. Leben soll keine Straf’ sein.

Die Müt­ter sollen nicht weinen. Kein­er soll’ müssen töten einen. Alle sollen was bauen. Da kann man allen trauen. Die Jun­gen sollen’s erre­ichen. Die Alten des­gle­ichen.

An dem Relief an einer Hauswand bin ich 10 Jahre lang (1968 - 1978) auf meinem Schulweg in Niesky (Oberlausitz) vorbeigelaufen. Das Gedicht steht darauf. In dieser Zeit gab es im Ortskern immer noch viele Kriegsruinen. Niesky war komplett zerbombt.

Relief im Stadtk­ern von Niesky (Ober­lausitz): An dem Relief an ein­er Hauswand bin ich 10 Jahre lang (1968 — 1978) auf meinem Schul­weg in Niesky vor­beige­laufen. Ein Gedicht von Bertolt Brecht Gedicht ste­ht darauf. In dieser Zeit gab es im Ortskern immer noch viele Kriegsru­inen. Niesky war kom­plett zer­bombt. Meine Eltern — (Vater, ein Flüchtling aus Schle­sien) waren direkt beteiligt am Wieder­auf­bau gle­ich nach dem Krieg.

Kon­stan­tin Weck­er (deutsch­er Musik­er, Schaus­piel­er und Autor, ein­er der großen deutschen Lie­der­ma­ch­er) brand­markt in einem Artikel mit Recht ein gnaden­los­es Sys­tem, das die Gesellschaft zum blind­en Gehor­sam gegenüber der Finan­za­kku­mu­la­tion zwingt.

Genug der Fra­gen — die aktuelle Sit­u­a­tion bezüglich glob­aler Gefahren nähert sich der Brisanz der Kuba-Krise von 1962, an der die Welt kurz vor einem Unter­gang stand. Die von Kon­stan­tin geschilderten Prob­leme rund um das The­ma Krieg und Gewalt, aber auch deren Ursachen habe ich auch in nach­fol­gen­den Artikeln unter­mauert.

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PS: Ein syrisch­er Flüchtling und Arzt schrieb mir heute: “You are absolute­ly right Mr. Wolle Ing. Unfor­tu­nate­ly, the big coun­tries don’t do enough to stop the war and the biggest of them (Rus­sia and USA) are the ones who make and sup­port wars around the world.”  Ich antwortete: “We have to do many every day in every time and in every place against rea­sons and causer of wars.”

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